Watten wird von München bis Südtirol gespielt – und fast jedes Wirtshaus hat eigene Regeln. Diese App spielt den „Münchner Standard“ (kritisches Viererwatten). Die wichtigsten Unterschiede solltest du kennen, bevor du auswärts kartelst.
Bekannte Varianten
OHNE KRITISCHE („glattes Watten“): Max, Belli und Spitz sind normale Karten. TIROLER/SÜDTIROLER WATTEN: 33 Karten mit der Weli-Karte, teils Farb- und Trumpfzwang, Schlag wird gemeinsam „ausgemacht“. VIER KRITISCHE: mancherorts zählt zusätzlich die Herz-7. ANDERE ZIELE: 15, 18 oder 21 Punkte; teils wird über mehrere Partien („Bummerl“) gezählt.
Auch variabel
Die Gespannt-Folgen (darf die Gegenseite schaffen?), der Zeitpunkt des Ausschaffens, die Pfeffer-Regel und ob gleiche Schläge nach Reihenfolge oder Farbrang gewertet werden – all das unterscheidet sich regional. In dieser App sind solche Regeln als konfigurierbares Regelprofil angelegt.
Der wichtigste Tipp fürs echte Wirtshaus: VOR der ersten Runde fragen, was gilt. „Bei uns spielt man das anders“ ist der häufigste Satz am Wattertisch.
Kurz-Quiz
1. Was ist die Weli-Karte?
2. Du spielst auswärts. Was tust du vor der ersten Runde?