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Kapitel 1 von 15

Das bayerische Kartenblatt

Gewattet wird mit dem bayerischen Blatt: 32 Karten in vier Farben zu je acht Werten. Anders als beim französischen Blatt (Pik, Herz, Karo, Kreuz) heißen die Farben hier Eichel, Gras, Herz und Schellen.

Die acht Kartenwerte

Jede Farbe hat: Sau (Ass), König, Ober, Unter, Zehn, Neun, Acht und Sieben. Die Sau ist die höchste Karte einer Farbe, die Sieben die niedrigste. Ober und Unter entsprechen Dame und Bube.

Eine komplette Farbe, von der Sau (links, höchste) bis zur Sieben (rechts, niedrigste).

Beim Viererwatten bekommt jeder der vier Spieler fünf Karten – zwölf Karten bleiben verdeckt liegen. Dass niemand alle Karten kennt, macht das Spiel aus: Watten lebt vom Einschätzen und vom Bluffen.

Kurz-Quiz

1. Wie viele Karten hat das bayerische Blatt beim Watten?

2. Welche Karte ist innerhalb einer Farbe die höchste?